Dominikanerkloster Frankfurt am Main

Kurt-Schumacher-Straße 23, 60311 Frankfurt am Main, Deutschland Route planen

Die ursprüngliche gotische Klosteranlage der Dominikaner ist heute Sitz des evangelischen Regionalverbandes Frankfurt. Doch nicht nur das: Hier tagt zweimal jährlich die Landessynode Hessen Nassau, außerdem finden hier zahlreiche kulturelle Veranstaltungen wie Konzerte oder Ausstellungen statt.

1233 wurde das Kloster gegründet und war die erste Niederlassung der Dominikaner in Frankfurt. Zunächst gehörten ihr nur zwei oder drei Brüder an, sie erblühte jedoch im 14. Jahrhundert zu einer Stätte der Kultur, des Wissens und des Glaubens. Sogar Albertus Magnus weilte eine Zeitlang hier im Konvent. Ein Jahrhundert später wurde das Kloster erweitert: Es entstanden ein Kreuzgang, diverse Kapellen und die Klosterbibliothek, die die größte der Stadt war. Bevor die Kirche im Zweiten Weltkrieg durch einen Bombenangriff zerstört wurde, war sie Sitz des Museums für Vor- und Frühgeschichte und enthielt wohl auch beschlagnahmte Kunstschätze jüdischer Bürger.

Jährlich werden im Dominikanerkloster ebenso wie in der dazugehörigen Heiliggeistkirche die Konzertreihen des Kirchenmusikvereins Frankfurt und die Frankfurter Orgeltage abgehalten. Etwa zehn hochkarätige Orgelkonzerte locken hunderte begeisterte Zuhörer in die Hallen der Kirche.

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