Weinbergkirche Pillnitz

Bergweg 3, 01326 Dresden, Deutschland Route planen

Als Ersatz für die Schlosskirche Pillnitz entstand im 18. Jahrhundert die kleine Weinbergkirche, die heute als Wahrzeichen der Pillnitzer Landschaft gilt. Als kleines, gelb-rotes Gotteshaus inmitten des Königlichen Weinbergs steht sie unter Denkmalschutz und zieht die Blicke auf sich.

Als im Zuge des Umbaus des Pillnitzer Schlosses seine Schlosskirche abgerissen werden musste, ließ der Kurfürst von Sachsen 1723 die kleine Weinbergkirche „Zum heiligen Geist“ errichten. Architekt war kein geringerer als Daniel Pöppelmann, der große Schöpfer des Dresdener Zwingers. Sowohl der Taufstein als auch der Altar aus der vorherigen Schlosskirche wurden in der neuen Weinbergkirche integriert. Besonders wertvoll zeigt sich der Altar, der 1648 entstand und somit eines der seltenen Zeugnisse der Renaissance aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges ist.

Bei schönem Wetter versammeln sich zahlreiche Maler am Fuß des Weinberges, um das herrlich farbige Motiv der Kirche mit dem Weinberg im Hintergrund zu Papier zu bringen. Eine ganz besondere Stimmung umgibt die Weinbergkirche außerdem zur Adventszeit, wenn die Lichter des Weihnachtsmarktes glänzen und die Menschen dieses festliche Ambiente bei einem Glas Glühwein genießen. Neben einigen Gottesdiensten finden hier auch Ausstellungen und Konzerte statt. Zudem ist die Weinbergkirche vor allem als romantische Kulisse bei Hochzeitspaaren sehr beliebt.

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