Residenzschloss

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Wo einst die Großen der Welt über Politik entschieden haben, ist heute innerhalb von fünf Museen die große Kunst der Welt zu sehen. Das Residenzschloss der Stadt Dresden ist aber nicht nur als Residenz der Kunst und Wissenschaft einen Besuch wert, es beherbergt zudem noch die öffentliche Kunstbibliothek, verschiedene Studiensäle und ist nicht zuletzt auch von sich aus historisch wie architektonisch äußerst interessant.

Als erstes Museum hielt das Münzkabinett in den historischen Gemäuern Einzug, in dem wertvolle Medaillen, Orden und Banknoten von der Antike bis heute präsentiert werden. Das Kupferstich-Kabinett zeigt berühmte Zeichnungen und Photographien beispielsweise Albrecht Dürers und Picassos. Die Rüstkammer umfasst neben historischen Waffen und Rüstungen auch Kleidungsstücke und Kunstgegenstände vom 15. bis zum 18. Jahrhundert. Innerhalb dieser Ausstellung ist auch die Türckische Cammer zu sehen, die den osmanischen Teil der Sammlung in sich vereint. Besonders sehenswert und auch die wohl bekanntesten Räume des Residenzschlosses stellen die des Grünen Gewölbes dar. Das Neue Grüne Gewölbe beschränkt sich in der Ausstellung auf Kunstobjekte der Schatzkammer und zeigt unter anderem den „Dresdner Grüne Diamant“, den größten von Natur aus grünen Diamant der Welt. Daneben besticht das Historische Grüne Gewölbe vor allem durch sein prunkvolles barockes Interieur.

Aus der ehemaligen Burg wurde während des 15. Jahrhunderts eine herrschaftliche fürstliche Residenz, die in den folgenden Epochen immer weiter aus- und umgebaut wurde. Erstmals komplett neu aufgebaut werden musste es nach einem verheerenden Brand unter August dem Starken, auch während des Zweiten Weltkrieges wurde das Schloss durch ein Feuer bis auf die Grundmauern zerstört. Zu dieser Zeit erhielt das Residenzschloss sein heutiges Gesicht.

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