Georgengarten Dessau-Roßlau

Ebertallee, 06846 Dessau-Roßlau, Deutschland Route planen

Neben dem Wörlitzer Park ist der Georgengarten, auch Georgium, einer der kunsthistorisch bedeutendsten Landschaftsgärten im englischen Stil. Das Schloss mitsamt Parkanlage wurde ab 1780 von Prinz Johann Georg von Anhalt-Dessau errichtet. Sowohl Schloss als auch andere Parkbauten und der Beckerbruch wurden harmonisch in die Landschaft eingebettet und schaffen so ein kleines Paradies.

Nördlich der damaligen Stadt ließ sich der Prinz ein kleines Landhaus erbauen, um das er großzügige Gärten im englischen Stil anlegte. Vergleichbar zu ihrem größeren Pendant, dem Wörlitzer Park, wurden in die Parkanlage zahlreiche klassizistische Skulpturen und Bauten integriert. Vor allem der Übergang zwischen dem kunstvoll angelegten Garten und dem angrenzenden Beckerbruch, einer Auen- und Bruchlandschaft, ist besonders reizvoll. Obwohl die Natur hier sich selbst überlassen wurde, ermöglichen Aussichtspunkte wie der Elbpavillon oder die künstlich geschaffene Ruine Wallwitzburg einen traumhaften Ausblick über die gesamte Gartenlandschaft des Georgium.

Obwohl der Landschaftsgarten an sich schon zu ausgedehnten Spaziergängen, Picknicks oder Sonnenbaden einlädt, ist das Schloss noch einmal einen eigenen Besuch wert. Schloss Georgium beinhaltet die Anhaltische Gemäldegalerie, in der niederländische sowie altdeutsche Stücke ausgestellt sind. Vor allem die Originalgraphiken Albrecht Dürers, darunter auch sein bekanntestes Werk Melancolica, sind besonders beeindruckend.

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