Heinrich-Schütz-Haus

Nikolaistraße 13, 06667 Weißenfels, Deutschland Route planen

Als einziges erhaltenes Wohnhaus des Meisterkomponisten Heinrich Schütz ist das Heinrich-Schütz-Haus in Weißenfels eine echte Attraktion. Große Werke wie der Schwanengesang oder die Weihnachtshistorie entstanden in dem stattlichen Renaissancebau, der heute als Museum allen Interessierten offen steht.

Um 1550 wurde das Wohnhaus in Weißenfels errichtet, das Heinrich Schütz ein Jahrhundert später erwarb und hier bis zu seinem Tod 1672 den Lebensabend verbrachte. Nachdem der Komponist von seinem Dienst als Kapellmeister in Dresden entbunden wurde, kehrte er nach Weißenfels, in die Stadt seiner Kindheit, zurück und bezog das Haus in der Nicolaistraße 13. Schon Zeit seines Lebens machte Schütz als erster Vertreter der deutschen evangelischen geistlichen Musik von sich Reden, schrieb Psalm vertonungen und Passionen, die auch heute noch in den Gesangbüchern zu finden sind.

Eine modern konzipierte Dauerausstellung am Originalschauplatz informiert über Leben und Werk eines der berühmtesten deutschen Komponisten. Besonderes Highlight des Rundgangs durch Heinrich Schütz‘ ehemaliges Wohnhaus ist die Komponierstube, die er selbst liebevoll Clause nannte. Im Haus selbst finden sich neben wertvollen Notenfragmenten aus der Hand des Musikers auch historische Musikinstrumente und allerhand Hörenswertes. Die Ausstellung des Heinrich-Schütz-Haus Weißenfels ist mit dem Iconic Award ausgezeichnet worden und steht als kultureller Gedächtnisort im Blaubuch der Bundesregierung.

Sonderführung „mein Lied in meinem Hause“

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