Schloss Bad Homburg

Am Schloß, 61348 Bad Homburg, Deutschland Route planen

Gepflegte Kieswege, blühende Beete, altehrwürdige Bäume und Grünanlagen umschließen das Schloss Bad Homburg. Das Schloss mit dem weithin sichtbaren weißen Turm vor den Anhöhen des Taunus ist täglich zu besichtigen und bietet vor allem für Kunstfreunde allerhand Sehenswertes.

Bevor auf dem Bergrücken das Schloss Bad Homburg entstand, war er Heimat der Burg der Herren von Eppstein. Aus dieser Zeit stammt mit dem begehbaren Bergfried, der heute nur noch liebevoll der weiße Turm genannt wird, auch der älteste Teil der heutigen Anlage. 1680 ließ Friedrich II. die Burg abreißen und an ihrer Stelle das heutige Schloss erbauen. Groß angelegte Umbaupläne im 18. Jahrhundert konnten wegen Geldmangels nicht direkt verwirklicht werden. Es bedurfte erst der Heirat des Erbprinzen Friedrichs mit der englischen Landgräfin Prinzessin Elisabeth, durch deren Mitgift aus dem Schloss ein klassizistischer, standesgemäßer Wohnsitz wurde. Vor allem die Gemächer im Königsflügel, die zeitweise von Wilhelm II. bewohnt wurden, sind heute besonders wertvoll, da sie als einzig erhaltene Beispiele für die Wohnkultur des Kaiserhauses gelten.

Im Dezember werden das Schloss und der Schlosspark durch den stimmungsvollen Weihnachtsmarkt zum beliebten Ausflugsziel. Aber nicht nur im Winter, wenn der Park unter einer glitzernden Schneedecke begraben liegt, ist er einen Besuch wert. Im 19. Jahrhundert wurde er mit großer Sorgfalt mit exotischen Gehölzen bepflanzt, darunter auch die berühmten Libanon-Zedern, die noch auch der Zeit der Landgräfin Elisabeth stammen.

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