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Scala Club
Uhlandstraße 9, 51379 Leverkusen

Neues Programm \"Kumm jangk\" ab Mai 2014

„Sach hürens, das verflixte siebte Bühnenprogramm von Gerd Köster und Frank Hocker heißt „Kumm jangk“, Fragen…?“

„Ja, nä... aber was soll das denn heißen ?“

„Kumm jangk“ ist pure kölsche Dialektik: Ruhige und unruhige Lieder über Verlieben und Verlassen – Jung bleiben und alt aussehen - Gut und Böse – Licht und Schatten – Himmel un Ääd – Blootwoosch met Tofugeschmack – Hätz un joot – Mer kennt sich un mer hilf sich trotzdem – Besinnliches und Belachbares – Vernageltes und Behämmertes – Yin und Yangk, also quasi: Köster & Hocker. Und natürlich der fantastische Friese Helmut Krumminga.

Es ist vor allem die Vielseitigkeit, die das Duo Köster & Hocker seit jeher auszeichnet. Hier treffen Melancholie auf Lebensfreude, Tiefgang auf Verzällcher, Kritik auf Krätzchen. Je nach Lust und Laune kredenzt mit nachdenklichem Folk, herzergreifendem Blues und rotzigem Rock’n‘Roll. Köster & Hocker lassen sich nicht in eine Schublade stecken, den so viel Lebenserfahrung, Neugier und Spielfreude hat nicht mal Platz in einem ganzen Schrank.

Begleitet vom virtuosen Gitarrenspiel von Frank Hocker und Helmut Krumminga, der auch bei BAP die Saiten zupft, dürfen wir bei „Kumm jangk“ erneut Zeuge davon werden, dass Köster nicht nur den Blues im Blut hat, sondern auch ein begnadeter Geschichtenerzähler ist.

Angetrieben von einer großen Portion Lebensfreude, macht sich der kölsche Milleu-Poet daran, immer wieder neue Dinge zu entdecken, Missstände anzuprangern, sich unter die Menschen zu mischen und deren Geschichten zu lauschen. Seit jeher steht Köster auf der Seite des kleinen Mannes, der hinfällt, aber immer wieder aufsteht, mit einem weinenden, aber auch lachenden Auge sein Leben meistert, wobei das Glas aber immer eher voll als leer ist. So kölsch wie dieses Lebensgefühl ist auch Kösters Sprache, der er bis heute treu geblieben ist, weil nur sie das ausdrücken kann, was ihm auf der Seele brennt.

Echt zu sein, Haltung zu zeigen – diese Attribute begleiten Köster seit dem Beginn seines musikalischen Schaffens. Wie viele gute heutige Songwriter verdiente sich Köster seine ersten Sporen in einer Anarcho-Band. Nachdem er bereits mit Frank Hocker in der Band Zarah Zylinder spielte, stieg der damals 22-jährige 1979 als Sänger bei Schroeder Roadshow ein, die durch ihre teils beißend ironischen und politischen Texte sowie ihre Konzertauftritte bundesweit von sich reden machte.

Die „Trennung“ von Kösters Schulfreund sollte nicht länger als ein Jahr währen, denn bereits 1980 stieß Hocker als Gitarrist zur Roadshow hinzu. Sie spielten ihr erstes gemeinsames Konzert auf einer großen Bühne, traten auf vielen bekannten Festivals auf, gaben Konzerte für den legendären WDR- „Rockpalast“, spielten mit Udo Lindenberg und Gianna Nannini und tourten mit Ton Steine Scherben, bevor sie sich 1989 nach ihrem letzten Konzert auflösten.

Auch beim nächsten Projekt The Piano Has Been Drinking, das zum Ziel hatte, Songs von Tom Waits in kölscher Mundart zu interpretieren, konnten die beiden nicht voneinander lassen. Auch wenn das neue Unterfangen von Gerd Köster und Musiker Matthias Keul ins Leben gerufen wurde, gesellte sich auch hier schon bald Frank Hocker hinzu. Gemeinsam sollten Sie Zeuge werden, wie das einstige Spaßprojekt rasant an Fahrt aufnahm und sich in Köln und Umgebung schnell zur veritablen Kultband entwickelte.

Die Band spielte bald auch Eigenkompositionen, nahm drei erfolgreiche Studioalben auf, spielte zahlreiche Konzerte (u.a. auch bei der ersten Ausgabe von „Arsch huh, Zäng ussenander“) und trennte sich schließlich 1993.

Wie man merkt: Köster und Hocker sind unzertrennlich und das schon seit Ende ihrer gemeinsamen Schulzeit in den 60iger Jahren am Gymnasium Köln-Nippes.

Klar, jeder hat und hatte auch seine eigenen Projekte.

So war Gerd Köster von 1995 - 2001 Mitglied des Ensembles der Städtischen Bühnen Köln, (Hauptrollen u. a. in: \"Die Tankstelle der Verdammten\" von Georg Ringsgwandl, \"\"Vom dicken Schwein das dünn werden wollte\" von Jérome Savary, \"The Black Rider\" von Tom Waits & William Burroughs)

ist ein gefragter Hörbuchsprecher , (u. a. \"High Fidelity\" von Nick Hornby, \"Populärmusik aus Vittula\" von Miakel Niemi - 2003 nominiert für den Deutschen Hörbuchpreis - & \"Gott bewahre\" von John Niven)

Seit 2001 hat er jedes Jahr Lesungen auf der lit.cologne, u. a. mit T. C. Boyle, John Irving, Dan Brown, Frederick Forsyth, Mikael Niemi, David Sedaris.

2003 Gründung der Band NOX zusammen mit Dirk Raulf, 3 Alben \"Lieder zur Nacht\", \"Gabelfrühstück\", \"Hasenbrot\", zahlreiche Konzerte, unter anderem 2004 in der Philharmonie in Köln zusammen mit Ars Vitalis und Meret Becker.

Hocker seinerseits schrieb Filmmusiken und Songs für Künstlerkollegen wie Jürgen Becker und Gerds Cousine Gaby Köster.

Aber spätestens seitdem beide Namen ab 1996 auf den CD-Coverabbildungen standen, war für Köster & Hocker klar: Die beiden sind aus dem gleichen Holz geschnitzt – tief miteinander verwurzelt und mit jedem Jahresring, der hinzukommt, werden sie größer!

Eine Übersicht weiterer Projekte von Gerd Köster und Frank Hocker findet sich auf dieser Seite: http://www.gerd-koester.de/jaecht/musik/koester-und-hocker/index.html.

Auch wer sich bislang noch nicht so intensiv mit dem Schaffen der beiden Künstler befasst hat, wird schnell feststellen: Was Köster und Hocker für die (kölsche) Kultur getan haben, ist unvergleichlich oder wie es der große rheinische Kabarettist Konrad Beikircher ausdrückte: „Wenn man etwa als Auswärtiger die Kölner verstehen möchte, gibt es für mich nur eine Antwort: Köster und Hocker. Für mich ist Gerd Köster der meistverkannte Chansonier deutscher Zunge. Er ist grandios. Und muss man sterben, um als grandios erkannt zu werden? Ist doch schöner, wenn die Leute kommen und applaudieren.“



Ticketpreise ab 19,80 €

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Kontaktdaten des Veranstalters: Mecky Events GmbH, Uhlandstraße 9, 51379 Leverkusen, Deutschland
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