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Bild: czech nonet
 
 

Tickets - Karten czech nonet

Sehr selten bekommt man die Besetzung eines Nonetts zu hören. So gibt es nicht nur wenige Ensembles, sondern auch wenig Musikliteratur. An der Wiege dieser Gattung im Jahr 1813 steht vor allem einer: der berühmte Geiger Louis Spohr. Mendelssohn und Brahms bewunderten seine Kammermusik, er war der einzige Konkurrent Paganinis und dirigierte als einer der ersten Kapellmeister überhaupt mit dem Taktstock.

Louis Spohrs Nonett gilt bis heute als das Nonett schlechthin. Er nahm die Herausforderung einer neuen noch nie dagewesenen Gattung nur zu gerne an: „Ein Nonett, konzertierend für vier Streichinstrumente Violine, Viola, Violoncell und Kontrabass und die fünf vornehmsten Blasinstrumente Flöte, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott, so geschrieben, dass jedes Instrument seinem Charakter und Wesen gemäß hervorträte.“

Die Serenade des wohl bekanntesten tschechischen Komponisten Antonín Dvorák wird hier nicht in der ursprünglichen Instrumentierung gespielt, sondern in einer Bearbeitung des tschechischen Kontrabassisten, Dirigenten und Komponisten František Hertl (1906-1973), die er dem Czech Nonet eigens gewidmet hat: eine Rückkehr zum Gleichgewicht zwischen Streichern und Bläsern, die heiter und reizvoll im Mozartschen Geiste steht.

Das Nonett F-Dur ist Bohuslav Martinus letzte kammermusikalische Komposition. Mit dem Werk löste er ein Versprechen ein, das er seinerzeit dem Czech Nonet gegeben hatte. Das Ensemble, dem das Werk auch gewidmet ist, hat es anlässlich seines 35-jährigen Bestehens am 27. Juli 1959 zu den Salzburger Festspielen uraufgeführt.


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